Am 30. Dezember starteten wir unsere Kurzreise Richtung Norden. Erster Übernachtungsstop war an der Therme von Neumünster, günstig an der Strecke gelegen und mit Strom und Wasser ausgestattet. Leider stellte sich heraus, dass die Wasserpumpe undicht ist und wir mussten uns während der gesamten Reise mit einem Wasserkanister behelfen. Pech!

Am Sylvestermorgen ging es weiter Richtung Dänemark, ein kurzer Stop beim Bäcker in Skearbeak und dann über den Damm auf Rōmō zum Campingplatz direkt am Strand. Das Wetter war bedeckt und super stürmisch. In der Nacht wackelte das Wohnmobil gewaltig und es stellte sich auch nich kräftiger Regen ein. Wir machten einen abendlichen Spaziergang am Strand und staunten, wie viele Wohnmobile direkt am Strand standen. Vom Feuerwerk am Strand haben wir dann nicht so viel mitbekommen - gut für Watson, der seelig schlief.

Am Morgen des 1. Januars bekamen wir von der Reederei die Nachricht, dass wegen des Sturms zur Mittagszeit (wo wir gebucht hatten) keine Wohnmobile befördert würden. So mussten wir auf 15:30 umbuchen und nutzten die Zeit für einen Spaziergang am Strand/Hafen und machten Mittagspause im Wohnmobil. Dann ging es aber pünktlich mit der Fähre hinüber nach List und von dort zum Campingplatz Weningstedt. Sehr günstig gelegen, ein befestigter Pfad führt direkt zum Strand und man ist nach 15 minütigem Fußmarsch auch im Städtchen. Am nächsten Tag machten wir einen Strandspaziergang nach Westerland und uns überraschte ein Schneesturm gewaltigen Ausmaßes. Zum Glück kam der Wind von hinten, da. konnte man es mit Kapuze aushalten. Zurück zum Campingplatz ging es dann mit dem Bus.

Am 3. Januar war dann Sylt ein Wintermärchen: die Landschaft war mit 10-15cm Schnee bedeckt und das bei herrlichem Sonnenschein. Wirklich traumhaft schön. Am Abend gönnten wir uns ein wirklich fabelhaftes Essen bei Fitchens am Dorfteich.

Unser letzter Tag auf Sylt brachte uns noch einmal herrlichen Sonnenschein und etwas Neuschnee. Der Campingplatz hatte sich Samstag schlagartig geleert und nur noch wenige Wohnmobile standen am Platz. Traditionell wanderten wir zu Gosch an der Strandpromenade zum Fischessen. Leider enttäuschend, die Panade matschig, die Pommes in Fett fritiert, das wohl nicht heiß genug war. Aber dafür die Preise saftig! Ein herrlicher Sonnenuntergang machte uns den Abschied schwer. Am Montag ging es dann mit der Föhre zurück auf Rōmō und Über Hamburg zurück nach Hause. Da der Verkehr ausnahmsweise gut lief startete Ellen durch und wir waren tatsächlich am Abend wieder in Nidda angekommen.